Herzlich willkommen an der Horneckschule
Herzlich willkommen an der Horneckschule

Schulsozialarbeit

Projekte an der weiterführenden Horneckschule

 

Zu verschiedenen Themenschwerpunkten (z.B. Klassengemeinschaft oder Sucht) arbeitet die Schulsozialarbeit nach Absprache ggf. auch mit Klassen und/oder in Kleingruppen.

Ziele sind u.a.:

  • Die sozialen Kompetenzen der Schüler zu fördern
  • Die Befähigung zur konstruktiven Konfliktbewältigung
  • Die Förderung gegenseitiger Akzeptanz
  • Die Verbesserung des Klassenklimas

 

Eine Voraussetzung für diese Arbeit ist die Bereitschaft zur Mitarbeit bei den Schülern und eine aktive Zusammenarbeit mit den betreffenden Lehrkräften.

 

Vertrauensschüler Klassen 8 und 9

Nachdem die Schulsozialarbeit erfolgreich an einer Schulung zur Ausbildung für Vertrauensschüler beim Kinderschutzbund teilgenommen hat, startete im Schuljahr 2014/15 die erste Ausbildungsreihe für Vertrauensschüler an der Horneckschule. Es werden in Rücksprache mit den Klassenlehrern der Klassen 8 und 9 gezielt sozial starke Schüler angesprochen.

Die Grundidee besteht darin, sozial starke Schüler zu fördern und zu schulen und damit eine Veränderung der Klassen- und Schulatmosphäre durch vorbildhaftes Verhalten zu erreichen. Die ausgebildeten Vertrauensschüler haben die Aufgabe mit ihren erworbenen Fähigkeiten in Wertschätzender Kommunikation durchs Schulhaus zu gehen und Mitschüler bewusst wahrzunehmen. Im Bedarfsfall können sie sich als Ansprechperson anbieten für Schüler, die ausgegrenzt werden oder Unterstützung brauchen.

Nach dem Ende der Schulung werden die Vertrauensschüler weiterhin regelmäßig durch die Schulsozialarbeit begleitet. Sie bekommen ein Ausbildungszertifikat, das die beruflichen Chancen erhöht.

 

Suchtprävention – Alkohol Klassenstufe 8

In Zusammenarbeit mit den Lehrern für Suchtprävention wird an zwei Vormittagen ein Projekt zum Thema Alkoholsucht durchgeführt. Dabei setzen sich die Schüler der achten Klassen in Geschlechtergruppen getrennt ausführlich mit ihrem eigenen Konsumverhalten und dem ihrer Umgebung auseinander. Am zweiten Tag können an Stationen das Wissen über Alkohol und Sucht erweitert werden. In einem Klassenzimmer berichten zwei betroffene Männer des Kreuzbundes aus ihrem Leben, ihrer Sucht und dem schwierigen Weg aus der Sucht. Sie geben den Schülern die Chance Fragen zu stellen. Der Austausch mit betroffenen Menschen beeindruckt die Schüler deutlich. Als weitere eindrückliche Station dürfen die Schüler mit Rauschbrillen auf dem Roller durch einen Parcours fahren, müssen Münzen aufheben und einen Ball fangen. Trotz Spaß merken die Teilnehmer, was es bedeutet sich unter Alkoholeinfluss zu bewegen. Zum Abschluss und in einer weiteren Station wird ein Film gezeigt, der die Schüler mit der Realität in Bezug auf Alkoholkonsum konfrontiert. Auch hier besteht die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Am Ende schreiben alle Schüler auf, was sie sich nach diesem Tag vornehmen wollen, was den eigenen Alkoholkonsum betrifft. Im Laufe des folgenden Schuljahres werden diese Briefe wieder ausgeteilt. So kann der Eindruck dieser beiden intensiven Tage über einen längeren Zeitraum nachwirken.

 

Mädchengruppe Klassen 7-9

Ziel der Mädchengruppe ist es, dass Mädchen in geschütztem Rahmen über ihre Themen sprechen können und dabei lernen, sich selbstbewusst gegenüber Jungs zu behaupten. Zunächst wurde im Schuljahr 2014/15 von der Schulsozialarbeit eine Umfrage durchgeführt, an der sich alle Mädchen der Klassenstufen 7-9 beteiligen konnten. Aus den Ergebnissen wurde dann die Mädchengruppe ins Leben gerufen. Mit einer kleinen, altersgemischten Gruppe können in vertrauensvoller Runde folgende Themen bearbeitet werden:

  • Freundschaft
  • Gefühle
  • Selbstbehauptung
  • Liebe, Pubertät und noch viel mehr

Je nach Bedarf findet in jedem Schuljahr ein Projekt für Mädchen statt.

 

Klassengemeinschaftstage Klassen 5

Die Schülerinnen und Schüler der 5. Klassen kommen aus unterschiedlichen Grundschulen auf unsere Schule. Manche davon kennen sich schon, andere hingegen sind einander nicht bekannt. Auf dass die Klasse schnell zusammen wachsen und sich eine möglichst gute und tragfähige Klassengemeinschaft entstehen kann, finden in den ersten beiden Schulwochen die Klassengemeinschaftstage statt. Die beiden Schulsozialarbeiter Herr Schuster von der Grundschule und Frau Dorn von der weiterführenden Horneckschule führen gleich zu Beginn des Schuljahres den ersten Tag dieses 3-teiligen Projektes durch. Beim ersten Treffen steht das gegenseitige Kennenlernen, eine gute Kommunikation und Kooperation im Mittelpunkt. Spielerisch wird so die Klassengemeinschaft gestärkt. Weitere zwei Projekttage finden bis zu den Weihnachtsferien statt. Dabei soll die Klassengemeinschaft weiter gestärkt und zusätzlich die friedliche Konfliktlösung trainiert werden.

 

Klassenrat Klassen 5

In der 5. Klasse wurde mithilfe der Schulsozialarbeit der Klassenrat eingeführt. Ziel ist es, die Konfliktlösestrategien der Klasse zu schulen und die Kommunikationsfähigkeit innerhalb der Klasse zu verbessern. Regelmäßig stellte die Klasse selbständig den Stuhlkreis auf – dann wird der Klassenrat durch die Gesprächsführung, die immer von  wechselnd en Schülern  übernommen wird, eröffnet. Folgende Ämter werden außerdem von den Schülern ausgeführt:

  • Regelwächter
  • Zeitnehmer
  • Protokollant

Der Lehrer hat dabei die gleiche Rolle, wie alle anderen Schüler. In einem Briefkasten werden die Anliegen der Klasse gesammelt und dann im Klassenrat besprochen. Jeder kann sich einbringen. Es werden gemeinsam Lösungen gesucht und am Ende ein Beschluss gefasst, der zu Überprüfung im Protokoll festgehalten wird. Ein erfolgreiches Projekt, das auf unterschiedlichen Ebenen positiven Einfluss auf die Klassengemeinschaft nimmt.

 

Schülerpatenschaften für Klassen 5

„Aller Anfang ist schwer!“

Dieser Satz gilt besonders für die Schülerinnen und Schüler die in die 5. Klasse der Horneckschule kommen. Denn die neue Situation in einer neuen Umgebung kann durchaus verunsichern und Angst auslösen.

Um diesen Übergang zu erleichtern gibt es seit mehreren Jahren das Projekt „Schülerpaten“. Dabei werden den 5. Klässlern ihre Paten vorgestellt, die ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen. „Schüler helfen Schülern“ – unter diesem Motte werden die Paten ihr bestes geben, den „Neuen“ ein Gefühl der Sicherheit zu vermitteln. Durch eine Schulhausrallye, gemeinsame Pausenspiele und das Angebot von Pausengesprächen fällt die Eingewöhnung gleich viel leichter. Natürlich sind die Paten, die von der Schulsozialarbeiterin Frau Dorn geschult und eng begleitet werden, auch außerhalb dieser Angebote jederzeit ansprechbar.

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